Living WorkPlace-Talk im Juni 2017 – Die Leitthesen

Die Expertenrunde ging beim Living WorkPlace-Talk im Juni 2017 den Fragen nach:

  • Welche Einflüsse hat die Digitalisierung samt einhergehendem Organisationswandel auf die Gestaltung von Arbeitswelten?
  • Wie müssen Unternehmen agieren?

Folgende Leitthesen wurden erarbeitet:

1. Es ist höchste Zeit für Veränderung

Die 4. industrielle Revolution wird so fundamental sein, dass wir Lösungsätze brauchen, die wir mit alten Denkweisen nicht entwickeln werden. Die Entwicklungszyklen der Technologisierung werden immer schneller und nehmen entsprechend Einfluss auf die Gestaltung der Gebäude, Arbeitswelten und die Struktur, in der wir miteinander arbeiten. Arbeitswelten müssen entsprechend neu gestaltet werden. Ebenso müssen Menschen in die Lage versetzt werden, diese Veränderungen anzunehmen und umzusetzen.

Dieser Wandel von Büroinfrastrukturen und Arbeitsprozessen muss von den Unternehmen organisiert werden, geführt durch das Top-Management und unter Einbindung der Mitarbeiter.
Organisationen, die sich diesem Wandel entziehen und nicht rechtzeitig – also heute – reagieren, drohen den Anschluss zu verlieren. Potenziale von Unternehmen und Infrastrukturen bleiben so ungenutzt.

Living WorkPlace-Talk im Juni 2017
Living WorkPlace-Tal

2. Arbeitswelten müssen auf veränderte Bedingungen reagieren!

Aktuelle Büroräume versprühen häufig den Charme der 80er und 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts: unflexible Zellenbürostrukturen, geringe Aufenthaltsqualität, Technik, die der aktuellen Entwicklung hinterherläuft…
Raum, Führung und Rahmenbedingungen sind neu zu denken, denn zukünftig wird die Büroinfrastruktur vermehrt als soziales Gerüst dienen und mehr Identität stiften als jemals zuvor.
Man muss also dem Mitarbeiter eine Umgebung zur Verfügung stellen, in der es möglichst einfach ist, seine tägliche Arbeit effektiv, vernetzt und idealerweise mit Spaß zu erledigen. Der digitale Raum sollte in der analogen Büroinfrastruktur abbildbar und nutzbar sein. Dies ist aufgrund der schnellen digitalen Entwicklungszyklen keine leichte Aufgabe, doch gerade junge Generationen, die in die Unternehmen wechseln, fordern eine Infrastruktur, die ihnen das gewohnte Arbeiten ermöglicht.

3. Die Entwicklung von Immobilien ist ein strategisches Thema

Es lohnt also der Blick auf und in das eigene Unternehmen, um den Status quo sowie die Unternehmensziele miteinander abzugleichen. Eine objektive Analyse fördert die „Immobilen-DNA“ zutage, die maßgeblich für eine optimierte Büroraumplanung ist. Immobilien bieten nicht nur „ein Dach über dem Kopf“, sondern sind mehr den je als DIE Schaltzentralen und Innovationsinkubatoren unserer modernen Wissensgesellschaft zu sehen. Entsprechend sind Immobilien von innen nach außen zu denken. Behält man dabei den Blick auf flexible Raumgeometrien samt Ver- und Entsorgungsinfrastrukturen, werden Laufzeiten von Büroimmobilien nachhaltig verlängert. Auf diese Weise lässt sich im Neubau oder durch eine Revitalisierung das volle Potenzial erschließen, welches in Unternehmen und Immobilien steckt.

Living WorkPlace-Talk - Die Experten
Living WorkPlace-Talk

Vorteile für Unternehmen

  • Mitarbeiterbindung
  • Stärkung der Mitarbeiterzufriedenheit
  • Produktivitätssteigerung der Mitarbeiter
  • Erhöhung der Prozessgeschwindigkeit im Unternehmen
  • Reduzierung der Arbeitsunfähigkeitstage
  • Kosteneinsparungen
  • Aufwertung der Büroimmobilie
  • Flexibilisierung für alternative Nutzungskonzepte
Living WorkPlace-Talk im Juni 2017
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Die Experten im Interview

Dr. Peter Rudolph
Jens Schlüter
Tim Mikša

Menschen verstehen, Arbeit verstehen,
Veränderungen verstehen.

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