Platz für Engagement

Mitarbeiter mit Engagement sind der entscheidende Faktor im Unternehmen

Das beste Produkt, die intelligentesten Vertriebssysteme und die konsumfreudigsten Kunden reichen nicht aus, um ein Unternehmen zum Erfolg zu führen, wenn die Mitarbeiter nicht mitziehen. Unternehmen brauchen hoch motivierte Mitarbeiter, die in der Lage sind, auf die sich stetig verändernden Marktbedingungen zu reagieren.
Ein unmotivierter Mitarbeiter identifiziert sich nicht mit seinem Job und schadet seinem Unternehmen: mittelbar durch eine schlechte Außendarstellung und unmittelbar durch die Verursachung von Kosten. Die Bedeutung engagierter Mitarbeiter kann also kaum überschätzt werden.

Die wenigsten Mitarbeiter wollen unmotiviert sein, wollen keine Freude bei der Arbeit. Doch viele Einflüsse, denen sie ausgesetzt sind und die sie an einem hohen Engagement hindern, können sie nur sehr begrenzt steuern. Das Büro, nach wie vor der Mittelpunkt des Arbeitslebens, gehört ohne Zweifel dazu.

Das Büro ist nicht nur der Ort, an dem man arbeitet; wer das glaubt, hat ein altmodisches Verständnis vom Büroraum. Im Büro findet die Interaktion mit Kollegen statt, private und professionelle Gespräche gehen ineinander über. Beispielweise trinken Kollegen zusammen Kaffee, verbringen die Mittagspausen miteinander und empfangen gemeinsam Kunden. Man sitzt aber auch alleine am Computer, denkt über Projekte nach, telefoniert, entspannt sich, indem man seinen Blick schweifen lässt. Das Büro ist heute ein Living Work Place und sollte dementsprechend gestaltet sein. Wem sein Büro gefällt, fühlt sich bei seiner Arbeit wohler. Und wer sich bei seiner Arbeit wohlfühlt, arbeitet engagierter.

Was ist also zu tun?

Die meisten Bürotätigkeiten werden im Sitzen ausgeübt. Ständiges Sitzen birgt stets die Gefahr von Haltungsschäden. Ergonomisch geformte Stühle, aber auch Arbeitsgeräte wie Maus und Tastatur können hier bedeutende Wirkungen erzielen. Solche Maßnahmen sind aber nur dann gänzlich wirkungsvoll, wenn sie mit ausreichend Bewegung kombiniert werden. Die Möglichkeit sich im Arbeitsumfeld bewegen zu können, spielt eine entscheidende Rolle für das Wohlbefinden der Mitarbeiter. Eine vom Bundesgesundheitsministerium geförderte Studie von 2016 empfiehlt daher „die bewegungsförderliche Umgestaltung betrieblicher Organisationsabläufe, die Förderung von bewegungsaktivem Transport‘“. Bewegung muss in den Arbeitsalltag integriert werden. Das kann geschehen, indem man etwa Fahrradparkplätze und Duschen bereitstellt, so dass der Anreiz zu einem „bewegten“ Arbeitsweg geschaffen wird. Im Büro selbst können zum Beispiel Kopierer und Drucker so platziert werden, dass jeder Mitarbeiter einen bestimmten Weg zurücklegen muss, um sie zu erreichen.

Nachhaltig Verantwortung übernehmen
Biophilic Design-01-1100

Diese Wege müssen allerdings auch entsprechend gestaltet werden. Niemand möchte durch ewig lange, von aggressivem Halogenlicht erhellte Flure gehen. So bedarf es im ganzen Büro einer Beleuchtung, die nicht auf reine Zweckmäßigkeit ausgerichtet ist (sie beleuchtet), sondern einen ästhetischen Anspruch hat und zum Wohlbefinden beiträgt: Eine situationsgerechte Beleuchtung, die sich sowohl aus natürlichem als auch aus künstlichem Licht speist und die variabel ist, so dass Farbe und Intensität individuell einstellbar ist. Neueste Forschungen haben zudem den positiven Einfluss nachgewiesen, den Pflanzen im Büro haben. „Wer in seinem Büro oder dem direkten Arbeitsumfeld von Pflanzen umgeben ist, fühlt sich ausgeglichener und besser; die Zahl der Krankmeldungen nimmt ab. Gleichzeitig steigen Kreativität und Leistung.“ Grün und Licht sind wichtige Parameter, die auch entscheidend für die Ideen des Biophilic Designs sind.

Der Mensch ist ein soziales Wesen und so steigert sich auch regelmäßig sein Engagement, wenn er sich mit seinem Umfeld austauschen kann, über Soziales oder Privates. Das kann nicht nur am Schreibtisch geschehen, sondern auch dafür müssen Räume geschaffen werden, „Dritte Orte“, wie sie der Soziologe Ray Oldenburg nennt. Es sind gemeinschaftlich genutzte Orte, die sich vom „Ersten Ort“ (Zuhause) und „Zweiten Ort“ (Büro) durch ihre Zugänglichkeit unterscheiden. Hier können die Mitarbeiter ungezwungen zusammen kommen, ohne dass das Umfeld unmittelbar ein Thema vorgäbe. Die Interaktion verläuft somit freier, individueller. Wer Dritte Orte im Büro schafft, überlässt seinen Mitarbeitern Gestaltungsfreiheit in ihrer Kommunikation und trägt zur Steigerung ihres sozialen Wohlbefindens bei: „Wer einen Dritten Ort hat,“ so Oldenburg, „hat mehr Freunde. Und je mehr Freunde man hat, desto länger lebt man. Unternehmen würden also gut daran tun, das Entstehen von Third Places zu fördern. Den Beschäftigten Auszeiten zu ermöglichen, kann durchaus dazu beitragen, gute Mitarbeiter zu halten.“

Es braucht aber nicht nur Dritte Orte.

Obwohl sich das Wort Multitasking weiterhin großer Beliebtheit erfreut, ist wissenschaftlich bereits lange belegt, dass es menschlich unmöglich, dass es ein Märchen ist. Notwendig sind also Orte, an die man sich zurückziehen kann und wo man von Telefon, Email und Kollegengespräch unbehelligt bleibt. Hier ist nicht nur konzentriertes, störungsfreies Arbeiten möglich, wodurch man die motivierende Erfahrung des Etwas-schaffens hat. Die Existenz solcher Rückzugsräume demonstriert zudem die Wertschätzung, die der konzentrierten Arbeit des Einzelnen entgegengebracht wird. Auch das wirkt sich positiv auf das Engagement aus.

Einer der Rückzugsorte außerhalb des Büros ist der Erste Ort, das Zuhause. Die Home-Office-Option sollte bei jeder Bürogestaltung mitgedacht werden. Das Büro gewinnt auch an Attraktivität, wenn man nicht immer dort sein muss, wenn man sagen kann: „Heute habe ich mich für das Büro entschieden.“ Die Möglichkeit, eigene Entscheidungen zu treffen, bewirkt eine größere Identifikation mit den Folgen dieser Entscheidungen und somit ein höheres Engagement.
Hat man zudem eine flexible Bürostruktur, in der niemand oder nur wenige immer denselben Arbeitsplatz haben, lässt sich durch die Planung mit regelmäßigem Home-Office äußerst viel Fläche und damit Kosten einsparen.
Es verstieße gegen das Selbstverständnis von Living WorkPlace, wenn hier fertige Konzepte präsentiert würden. Einer gesunden Mischung aus Großraumbüro, Rückzugs- und Konferenzräumen, Dritten Plätzen und Home-Office-Möglichkeiten gehört sicherlich die Zukunft. Die Möglichkeit, selbst wählen zu können, ist für Mitarbeiter von wachsender Bedeutung. Aber es gibt zur Gestaltung des Büros kein Patentrezept. Die hier skizzierten Lösungsansätze bieten daher nur eine erste Orientierung, worauf man achten sollte. Jedes Büro ist anders, jede Arbeit ist anders und vor allem: jeder Mitarbeiter ist anders. Er aber ist der Maßstab, denn er soll gerne ins Büro kommen, um dort mit Freude und Engagement zu arbeiten.

Davon, dass die Raumkonzepte von Living WorkPlace funktionieren, können Sie sich am Besten direkt an einem unserer Standorte überzeugen.

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